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Vorbericht Teil 2: Radfahren

In Teil 2 des Vorberichts geht es um die zweite Disziplin im Triathlon, das Radfahren. Hier hängt ziemlich viel vom Material ab, und um nicht in Rückstand zu geraten habe ich nochmal etwas aufgerüstet … Doch dazu später mehr.

An erster Stelle steht nämlich die Form, ohne die ist beste Material wertlos. Dank meiner fast 4-wöchigen Trainingspause im Februar/März fehlen mir ca. 1000km im Vergleich zum Vorjahr, trotzdem scheint die Form nicht so schlecht zu sein. Oder anders ausgdrückt habe ich mind. das Niveau des letzten Jahres. Die letzten Wettkämpfe und Trainingsergebnisse lassen zumindest darauf schliessen.

Vor allem mit den langen Einheiten hatte ich während meiner Vorbereitungsphase zu kämpfen, die liefen zu Beginn nach dem Wiedereinstieg überhaupt nicht rund. Das hat bis fast Ende Mai gedauert, bis es auch da “Klick” gemacht hat und ich diese Einheiten relativ problemlos auf dem gewünschten Niveau absolvieren konnte.
Bei der Challenge Kraichgau konnte ich dann bereits die Wattwerte aus dem letzten Jahr erzielen, und das trotz einer sehr grossen Vorbelastung. Etwas ausgeruhter konnte ich zwei Wochen später in Heilbronn fast 30 Watt mehr treten, das waren fast 10% mehr als im Kraichgau.
In den letzten Einheiten kam dann auch die Lockerheit und Entspanntheit zurück, ich bin des Öfteren mit einem breiten Grinsen auf dem Rad zu sehen gewesen, der Anblick der Werte auf dem Tacho und das persönliche Befinden dabei war einfach nur genial.
Letztes Jahr konnte ich in Frankfurt die Wattwerte treten, die ich auch im Kraichgau 2011 getreten habe. Mit diesem Wissen und mit Einbeziehung der Vorbelastung werde ich am Sonntag ich daher versuchen, 10 Watt mehr zu treten als im letzten Jahr. Das wären dann ca. 230 Watt im Schnitt. Auch das ist etwas näher am Limit, und kann auch durchaus nach hinten losgehen. Andererseits habe ich genau das trainiert, schnell Laufen mit völlig toten Beinen nach dem Radfahren. No risk, no fun 🙂

Was dann für eine Endzeit dabei rauspurzelt kommt auch stark auf die äusseren Bedingungen an, es sollte auf jeden Fall unter 5h sein, in der Nähe von 4:50h wäre super.

 

So, nun wieder zurück zum Material. So sieht das Rad aus, mit dem ich am Sonntag an den Start gehen werde:


Die Veränderungen gegenüber den letzten Wettkämpfen:

  • die Flaschenhalter wurden ausgetauscht gegen eine Aero-Trinkflasche im Rahmen (in diese kommt dann mein Trink-Konzentrat)
  • sowie einen Flaschenhalter auf den Extensions für das Wasser
  • als Reifen sind die Conti GP TT Ltd montiert, eine noch schnellere Variante des Conti GP4000S
  • die Schläuche habe ich ebenfalls gewechselt, weg von Butyl hin zu Latex

Das alles sollte dann die entscheidenden Sekunden bringen …

 

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