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Erster Wettkampf des Jahres: Challenge Kraichgau

Noch zwei Tage bis zum ersten Wettkampf der Saison, der Challenge Kraichgau. Es war für mich bisher immer ein Vorbereitungsrennen auf den Saison-Höhepunkt, dieses Jahr noch viel mehr als die Jahre zuvor. Training unter Wettkampfbedingungen sozusagen.

Warum?

Dieses Jahr war ich lange verletzt, fast 4 Wochen in der sehr wichtigen Grundlagenphase im Februar/März. In dieser Zeit bin ich genau 20 Kilometer gelaufen, Radfahren ging nur mit Schmerzen, Schwimmen konnte ich wenigstens. Im Laufen konnte ich den Rückstand vermutlich aufholen, die letzten Trainingsergebnisse lassen zumindest darauf schliessen. Auf dem Rad fehlt dagegen noch einiges, die langen Einheiten gehen noch nicht so wie ich das gerne hätte. Natürlich wäre ich ohne die Pause einen grossen Schritt weiter, für die Challenge sollte das aber keine Rolle spielen.

 

Was darf man also erwarten?

Hmmm, schwierige Frage. Natürlich wäre ich sehr glücklich, wenn ich mein Ergebnis aus dem letzten Jahr verbessern könnte – vermutlich dürfte das aber schwer werden. Ok, ich hab 4min Puffer von der Zeitstrafe letztes Jahr … aber dafür ist die Laufstrecke ein paar Meter länger, und vor allem ist das Rennen am Ende eines viertägigen Belastungsblocks. Gestern startete ich mit 5h Rad und 30min Koppellauf, heute Freitag  folgt der lange Lauf mit 2,5h, morgen 1,5h Schwimmen und 1h Laufen – am Sonntag dann Rennen. Mal schauen, wie die Beine sind … Ich hab jedenfalls alles mir Mögliche getan, um nicht frisch an den Start zu gehen und die Zeitverbesserung richtig schwer werden zu lassen.

 

Was sind meine Ziele?

Auf zwei Dingen möchte ich meinen Fokus legen. Zum einen der Test des Radausrüstung, zum anderen der Test mit der Selbstverpflegung. Vor allem letzteres hat für mich höchste Priorität.

Mein Zeitfahrrad hat diese Woche seine Wettkampflaufräder bekommen, die ersten beiden Testfahrten waren sehr vielversprechend. Ich hatte ja einige Bedenken bzgl. der hohen Vorderradfelge, zu Unrecht wie sich bisher herausstellte. Das Vorderrad ist natürlich anfälliger für Wind als eine normale Trainingsfelge, es lässt sich jedoch deutlich einfacher steuern als ich vermutet habe. Vergleichbar mit einer Standard 5cm Hochprofilfelge, würde ich sagen. Weiterhin ist das Rad richtig komfortabel geworden. Dadurch dass die Felge deutlich breiter ist und der Reifen somit eine breitere Auflagefläche hat ist es richtig komfortabel, fast Sofa-mässig. Kein Vergleich zu meinem Standard-Laufradsatz, da kam jedes Schlagloch voll zur Geltung.

Der Test der Selbstverpflegung hat wie gesagt Priorität. Auf dem Rad werde ich in einer Flasche ein Konzentrat meines Iso-Getränks mitnehmen, beim Laufen einen Laufgürtel mit zwei Flaschen des Konzentrats. An den Verpflegungsstellen werde ich somit nur Wasser aufnehmen. Dann kommt wieder die Rechnerei ins Spiel, wieviel Schluck Konzentrat mit wieviel Schluck Wasser ergeben die richtige Menge??!?! Und ist überhaupt noch Konzentrat in den Laufflaschen, wenn der Gürtel im Wechselbeutel transportiert wird?!?  Ich bin gespannt, wie das klappen wird – wenn´s schiefgeht werde ich definitiv ein richtig grosses Problem bekommen und böse eingehen.

Bis Sonntag, Keep on training!

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