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Testbericht: Garmin Forerunner 405

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Garmin Forerunner 405 zu kaufen und als Trainingsuhr, Pulsuhr und GPS Tracking-Tool zu nutzen, wird sich freuen, dass das 405er Modell bereits für gut 250 € zu haben ist, die aktualisierte Version 405 cx für unter 300 €. Ich selbst besitze meinen Garmin Forerunner 405 bereits seit über drei Jahren, zusammen mit dem dazugehörigen Brustgurt zur Pulsmessung.

Unter freiem Himmel und mit guter Sicht nach oben ist die Genauigkeit mittlerweile auch bei langen Läufen bis auf ein paar Meter sehr exakt. Außer wenn man deutliche Haken und Ecken läuft kann einem die GPS-Messung ein paar Meter unterschlagen. Selbst bei Läufen im Wald ist die Messung ziemlich gut. Hier schwankt zwar dann z.B. die aktuelle Geschwindigkeitsanzeige, aber die Messung der Gesamtstrecke bleibt davon weitgehend unbetroffen.

Die Akkulaufzeit ist absolut ausreichend, bei vollem GPS Betrieb reicht eine Ladung für 6h Training.
Das sollte für 99% aller Läufer reichen. Auf dem Fahrrad sieht das leider anders aus, hier kann eine ganze Tagestour meist nur mit Zwischenstop und USB Batterie-Ladung komplett erfasst werden. Aber dafür hat Garmin auch andere Modelle im Angebot, der Forerunner 405 (cx) ist eine Läufer-Uhr.

Was für mich absoluter Kaufgrund war und was die Investition vollkommen rechtfertigt, ist die gute Programmierbarkeit im Wettkampftraining. Bin ich früher noch oft an ausgemessenen Strecken gelaufen um sauberes Intervalltraining zu absolvieren, programmiere ich heute meinen Forerunner und sage einfach, “4x1000m mit Pace 3:50, abwechselnd mit 4x1000m Regeneration in 4:50” und schon kann ich laufen wo ich will. Der Forerunner gibt mir mit eindeutigen Signaltönen die Startpunkte der jeweiligen Strecke an und er weist mich dann sowohl auf zu schnelles Tempo als auch auf zu langsames Laufen hin. Das macht das konsequente Training deutlich entspannter, abwechslungsreicher und spannender.

Mittlerweile konnte ich den Forerunner 405 auf unzähligen Trainingseinheiten testen und nutzen und dabei über 3000 Test-Kilometer zurücklegen. Die Akkulaufzeit hat sich bisher nicht negativ entwickelt, das Training mit GPS Unterstützung macht immer noch großen Spaß, die Website von Garmin mit dem Trainings-Center wird regelmäßig aktualisiert und verbessert sich permanent. Man kann seine Läufe mit Freunden teilen, virtuell gegeneinander laufen oder auch den virtuellen Partner direkt an der Pulsuhr so einstellen, dass dieser mit einer bestimmten Geschwindigkeit läuft und man sieht dann direkt am gut ablesbaren Display des Garmin Forerunner 405 den Vorsprung bzw. Rückstand in Metern und Minuten. DIe Bedienung ist weitgehend sehr intuitiv und der Touchring ermöglicht eine einfache Bedienung in iPod-Manier. Mit leichten Laufhandschuhen ist der Touch-Ring immer noch bedienbar, gegen unbeabsichtigte Eingaben des Jackenärmels lässt sich der Touch-Ring mit einem Tastendruck sperren.

 

Fazit:
Der Forerunner 405 (cx) ist eine ausgereifte GPS-Trainings-Uhr mit vielen tollen Funktionen zur Trainingsgestaltung und auch zur Erfolgsmessung, Analyse und Auswertung. Der Preis von ca. 250 € ist in jedem Fall gerechtfertigt. Und das Design erlaubt es auch einmal, die Uhr im Alltag im Büro zu tragen, wenn man nach der Arbeit direkt laufen möchte, ohne gleich aufzufallen. Ich kann die Uhr nur empfehlen und wünsche viel Spaß beim Training!

Ergänzung: Der Unterschied vom Garmin Forerunner 405 zum aktuelleren Modell mit dem Zusatz “CX” ist marginal, es gibt im Prinzip nur eine genauere Kalorienverbrauchs Angabe. Die Grundfunktionalitäten sind identisch.

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