Challenge Kraichgau: und jährlich grüsst das Murmeltier

… oder slow start, strong finish ?!?!? Beides charakterisiert eigentlich die wesentlichen Punkte meines Rennens, doch dazu später mehr. Nach den Vorbelastungen der vergangen Tage stand ich alles andere als ausgeruht am Start – ganz im Gegensatz zum letzten Jahr, als das Rennen am Ende einer Ruhewoche stattfand und ich gut erholt am Start stand. Meine Prioriätaten lagen daher größtenteils auf der Ernährung und dem Radmaterial, eine bessere Zeit als letztes Jahr wäre die Zugabe gewesen. ...

June 12, 2012

Ironman Wales: mein bisher härtestes & längstes Rennen

Wer hätte gedacht, dass es nach dem diesjährigen Ironman Germany in Frankfurt noch eine Steigerung hinsichtlich der Bedingungen geben könnte?!?!??! Ich war auf vieles vorbereitet: Regen, Wind und schlechte Strassen, Wellengang beim Schwimmen und ein welligen Marathon … mein Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, in negativer Hinsicht. In Anbetracht aller Faktoren kann ich (und viele meiner Mittstreiter) behaupten, den aktuell schwersten Ironman im Programm gefinisht und überlebt zu haben. Jeder, aber auch wirklich jeder, musste sehr sehr hart für sein Finisher-Shirt arbeiten und darf bzw. sollte es mit Stolz tragen!!! ...

September 18, 2011

Raceday: neue Bestzeit bei Monsterbedingungen

Ein ausführlicher Rennbericht wird in den nächsten Tagen folgen, nachfolgend möchte ich nur stichpunktartig die wichtigsten Punkte erwähnen. “Monsterbedingungen” ist übrigens das Original-Zitat des Herren-Siegers Faris Al-Sultan um 4:45 machten wir uns auf dem Weg zum See Shuttle-Busse fuhren verspätet, so dass wir erst 45min vor Start in der WZ waren in aller Windeseile die letzten Vorbereitungen am Rad getroffen, in den Neo und kurz danach war schon der Schwimmstart Schwimmen lief gut, deutlich entspannter und ohne Überlebenskampf wie im letzten Jahr Schwimmzeit 1:00:23, knapp unter 1h wollte ich Schwimmen, Ziel ganz knapp verfehlt erster Wechsel war ok, extra Trikot und Armlinge angezogen -> war aber im Nachhinein viel zu wenig auf dem Rad hat es 4,5 von 5h geregnet, richtig starker und heftiger Wind taten ihr Übriges bereits nach 1h komplett durchgefroren, Gänsehaut am ganzen Körper, die Beine hatten einen kräftigen Blaustich solche Radbedingungen hatte ich bisher noch nie, das war sehr sehr sehr hart Roth 2008 war ähnlich nass und kalt, allerdings ohne Wind ich konnte dank Krämpfen nur im Sitzen fahren, aufstehen oder Beine durchstrecken war nicht möglich zu diesem Zeitpunkt war mir unklar, wie man in diesem Zustand noch einen Marathon laufen kann teilweise hatte ich richtig Mühe, mich auf dem Rad zu halten, so heftig war der Wind der Kopfsteinpflaster-Abschnitt in Maintal hat zudem noch seine Spuren hinterlassen: der Deckel von meinen Kofferraum fiel weg, mein Ersatzreifen löste sich (der war mehrfach mit Panzertape befestigt) und mein Flaschenhalter baumelte nur noch so am Lenker rum (hat jemand schon mal erlebt, dass Kabelbinder reissen???) Die Radbedingungen haben mich ca. 10-15 Minuten an Zeit gekostet, zum Glück war das bei fast allen Leuten so Radzeit 5:04:19; ähnlich schnell wie letztes Jahr, nur das dort die Strecke 5km länger war Wechsel zum Laufen war ok, obwohl man mir erst den Beutel mit der falschen Nummer gereicht hat Danach hab ich erstmal gegessen und getrunken was reingegangen ist, vor allem viel Salz um die Krämpfe loszuwerden Nach zwei Kilometern hatte ich meinen Rhythmus gefunden Ab diesem Zeitpunkt ging es voll auf Risiko. Ich wusste zu dem Zeitpunkt, dass ich 18 in meiner AK war (12 Slots gibt es in meiner AK) im 4:30er Schnitt ging es in Richtung Ziel auch beim Laufen immer wieder Regenschauer und heftiger Wind, ich habe auch da teilweise richtig gefroren in den ersten beiden Runden wurde ich noch häufig überholt, ab ca. km 17 habe ich mich dann revanchiert und diese wieder überholt Der Marathon verlief ohne größere Probleme, ich konnte sehr gleichmässig mein Tempo laufen Ab Runde 3 wurde es dann voll auf der Strecke, so dass die Verpflegung und das Überholen nicht mehr ganz so einfach waren Laufzeit 3:09:20 – meine bisher beste Laufperformance überhaupt ich wusste, dass das theoretisch möglich sein würde – aber es auch praktisch umzusetzen … vor allem nach dem Radfahren. Darauf kann ich sehr sehr stolz sein Gesamtzeit 9:18:55, Platz 50 gesamt und Platz 14 in meiner AK 13 Sekunden zu langsam für eine sichere Quali, jetzt muss ich noch etwas Zittern. Im Normalfall sollte es aber reichen Fazit: neue Bestzeit, das härteste Rennen meiner Karriere bisher bei widrigsten äusseren Bedingungen, alles in allem bin ich sehr zufrieden, die Quali wäre jetzt noch das Tüpfelchen auf dem i.

July 25, 2011

Triathlon Maxdorf: oder wie überlebt man eine Mitteldistanz mit nur einem einzigen Gel???

Gestern stand die zweite Mitteldistanz innerhalb einer Woche auf dem Programm, der Triathlon in Maxdorf über 2km Schwimmen, 85km Radfahren und 20km Laufen. Dieser wurde voll aus dem Training heraus bestritten, daher war nicht unbedingt eine so gute Leistung wie in der Woche zuvor im Kraichgau zu erwarten. Irgendwie war ich mit dem falschen Fuss aufgestanden, beim Frühstück verschüttete ich die Milch, nach dem Zähneputzen wechselte ich nochmals die Klamotten 😉 Ein schlechtes Omen, weitere Pannen sollten folgen … Nichtsdestotrotz machte ich mich kurz vor 6 Uhr morgens machte ich mich auf den Weg nach Maxdorf, ca. 50km von meinem Zuhause entfernt. ...

June 13, 2011

Challenge Kraichgau: Up´s & Downs

… oder ich und die Kampfrichter … Das ganze ging bereits Samstag beim Einchecken los, als mein Zeitfahrhelm nicht durch die Kontrolle kam – mehr Details hier. Heute sollte die Fortsetzung folgen, indem ich meine allererste Zeitstrafe meiner Triathlonkarriere kassierte. Später mehr dazu. Die Bedingungen heute waren deutlich schwieriger als letztes Jahr, es war relativ windig (im letzten Jahr windstill). Dies äusserte sich schon beim Schwimmen in Form von Wellengang, später beim Radfahren dann mit Wind aus allen erdenklichen Richtungen. Das Schwimmen verlief trotz des Wellengangs relativ problemlos, ich wurde zwar mehrfach abgetrieben und teilweise ganz schön durchgeschüttelt, trotzdem konnte ich eine Zeit von 29:07 Minuten schwimmen, ganze 41 Sekunden schneller als im letzten Jahr. Der Wechsel aufs Rad war ok, ist aber noch verbesserungswürdig. ...

June 5, 2011

Vorschau Kraichgau

Am Sonntag steht eines meiner Lieblingsrennen an, die Challenge Kraichgau. Die Distanz beträgt 1,9km Schwimmen im Hardtsee in Ubstadt-Weiher, 90km Radfahren auf anspruchsvollen und landschaftlich schönen Strecken im Kraichgau und 21,1km Laufen auf einer 7km-Runde in Bad Schönborn. Im ersten Jahr des Kraichgau-Triathlons war ich nur als Zuschauer vor Ort, seitdem habe ich an allen weiteren Austragungen teilgenommen, über die unterschiedlichsten Distanzen und mit wechselsenden Erfolg. Von neuen Bestzeiten bis zu DNF´s war alles dabei. Was erwarte ich mir in diesem Jahr? Es soll der erste richtige Formtest des Jahres werden, natürlich soll auch die Zeit des letzten Jahres unterboten werden. Frei nach dem Motto “schneller, höher, weiter”. Ich werde ziemlich ausgeruht an den Start gehen, das Rennen liegt am Ende einer Ruhewoche. Das lässt auf eine sehr gute Leistung hoffen. ...

June 3, 2011

Testbericht: Garmin Forerunner 405

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Garmin Forerunner 405 zu kaufen und als Trainingsuhr, Pulsuhr und GPS Tracking-Tool zu nutzen, wird sich freuen, dass das 405er Modell bereits für gut 250 € zu haben ist, die aktualisierte Version 405 cx für unter 300 €. Ich selbst besitze meinen Garmin Forerunner 405 bereits seit über drei Jahren, zusammen mit dem dazugehörigen Brustgurt zur Pulsmessung. Unter freiem Himmel und mit guter Sicht nach oben ist die Genauigkeit mittlerweile auch bei langen Läufen bis auf ein paar Meter sehr exakt. Außer wenn man deutliche Haken und Ecken läuft kann einem die GPS-Messung ein paar Meter unterschlagen. Selbst bei Läufen im Wald ist die Messung ziemlich gut. Hier schwankt zwar dann z.B. die aktuelle Geschwindigkeitsanzeige, aber die Messung der Gesamtstrecke bleibt davon weitgehend unbetroffen. ...

January 2, 2011

Testbericht: Garmin Edge 705

**Erster Eindruck ** Das 5,1 x 10,9 x 2,5cm große und 105g schwere Fahrrad- und Outdoor-Navigationsgerät Garmin Edge 705 incl. Basis-Kartenmaterial, Herzfrequenzmesser, Trittsensor wird in einer ansprechenden Verpackung geliefert. Das getestete Gerät konnte mit dem optional erhältlichen topografischen Kartenmaterial getestet werden. Die Firma Garmin bewirbt das Edge 705 als Fahrrad- und Outdoor-Gerät. Bedienung Das Gerät besitzt mehrere Tasten zur Steuerung der Funktionen. Unter dem Display befindet sich ein kleiner Gummi-Joystick, eine Start/Stop-Taste (zum Starten und Stoppen der Routenaufzeichnung/Tour und eine Taste zum manuellen unterteilen von Runden. ...

January 2, 2011