Trainingswoche 02: 25.06-01.07.2012 – “… and tapering …”

Was für eine geniale Woche … wenig Training rein umfangsmässig betrachtet, die Anzahl der Einheiten wurde auch etwas reduziert … kurz und schnell war das Motto. Das macht richtig Laune, vor allem wenn man schon während der Fahrt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommt 🙂 Was stand auf dem Programm? Montag: 1h GA2 Schwimmen Dienstag: 75 lockere Minuten auf dem Zeitfahrrad Mittwoch: 3h auf dem Rad und 45min Koppellauf. Der Radteil bestand aus 30min Einfahren, 1h WK-Tempo -5%, 0,5h Wk-Tempo -3%, 0,5h WK-Tempo und 2x10min WK-Tempo +5% – am Ende stand die bisher schnellste Trainingseinheit meines Lebens auf dem Papier (34,8km/h Schnitt), schon während der Fahrt hatte ich ein breites Grinsen aufgelegt und fand die Gesamtsituation einfach nur geil. Der Lauf war dann ebenfalls einfach nur genial, die Beine rannten von alleine und ich musste mich zusammenreissen, um nicht zu schnell zu werden Donnerstag: 1h Schwimmen, ohne Neo und daher ziemlich lahm Freitag: 45min locker Laufen Samstag: 1h Dauerlauf und 75min GA1-Schwimmen Sonntag: 1,5h auf dem Rad und 30min Koppellauf, sowie ein Dejavu. Den Mittwochsrekord beim Schnitt konnte ich nochmal um 1,3km/h steigern, es lief einfach nur gut. Der Lauf war ebenfalls verdammt schnell. Und wieder dieses Grinsen ….. Das Dejavu hatte ich am Rheindamm, kurz vor dem Flugplatz, als ich zum zweiten Mal in diesem Jahr von einem Bussard angegriffen wurde! Zum Glück habe ich es vorher bemerkt, die Sonne stand sehr günstig in meinem Rücken, so dass ich die Schatten sehen konnte. Nach zwei Versuchen ist das Tier zum Glück abgedreht, ohne mich tätlich zu berühren. Nächsten Sonntag ist dann der Tag der Tage, an dem ich dann alles auf eine Karte setzen werde. Die Form scheint auf jeden Fall zu passen, vor allem wenn ich die Mittwochs- und Sonntagseinheiten mit denen aus dem letzten Jahr vergleiche. ...

July 1, 2012

CityTriathlon Heilbronn: 1. Platz in der AK, 14. Platz gesamt …

… das sind nüchtern betrachtet die Zahlen des gestrigen Wettkampfs, dem letzten Test für den Ironman Frankfurt. Oder anders ausgedrückt: Meine allererster Sieg in meiner Altersklasse bei einem Triathlon-Wettbewerb, und meine zweitbeste Gesamtplatzierung überhaupt!!! Deutlich ausgeruhter als vor zwei Wochen bei der Challenge Kraichgau stand ich dieses Mal am Start, um ein letztes Mal die Abläufe und auch die Form zu testen. Mit der ersten Startgruppe ging es ins Wasser bzw. in den kalten und schmutzigen Neckar. Von Beginn an lief es ziemlich gut für meine Verhältnisse, ich konnte mich aus den Schlägereien raushalten und fand auch schnell einen guten Wasserschatten. Den konnte ich die ganzen 2 Kilometer über halten, so dass ich relativ entspannt nach 29:40 aus dem Wasser kam. Der erste Wechsel war leider von der Art, die man nicht wirklich gebrauchen kann. Irgendwie wollte der Neo nicht runter und es dauerte ewig, bis ich mich davon befreit hatte. ...

June 25, 2012

Trainingswoche 03: 18.06-24.06.2012 – “Peaking …”

So langsam geht es in die entscheidende Phase, die letzte “richtige” Trainingswoche stand auf dem Plan, als Abschluss war eine Teilnahme beim Citytriathlon in Heilbronn geplant. Montag: 1h Schwimmen hätte es werden sollen, es wurde aber eher Wassergewöhnung … selten so einen Mist zusammengeschwommen … Dienstag: 75min auf dem Rad mit 6x90sek Tempo Mittwoch: 6h auf dem Rad und 15min Koppellauf. Nach 5,5h hat mir jemand dermassen heftig den Stecker gezogen, dass ich Sternchen gesehen habe; ok, ich hätte vielleicht mal was anderes ausser Wasser zu mir nehmen können – aber genau das war das Ziel. Der Lauf war dann so langsam, das war mir schon fast peinlich … Donnerstag: 1h im Wasser mit wieder vernünftiger Technik und Kraft Freitag: letzter langer Lauf, 2h gemütlich durch die Gegend gejoggt. Beine waren gut, locker wars, keine Probleme, ich hätte gefühlt noch ewig weitermachen können –> sehr gut!! Samstag: 1,5h Schwimmen, 20x200m als Hauptteil Sonntag: Citytriathlon in Heilbronn über 2km Schwimmen, 70 (oder eher 65km) Rad und 15km Laufen. Hierzu folgt noch ein eigener Bericht. Vorab sei schonmal erwähnt, dass ich sehr flott unterwegs war und den Gesamtplatz 14 erreicht habe, gekrönt vom Sieg in meiner Altersklasse. (Das allererste Mal übrigens in einem Triathlon) Juhu 🙂

June 24, 2012

Trainingswoche 04: 11.06-17.06.2012 – “Recovery”

Die letzte Ruhewoche stand bevor, redlich verdient nach dem vergangen heftigen Trainingsblock mit der Challenge Kraichgau als kleinem Höhepunkt. Im Nachhinein betrachtet war es wohl zuviel Ruhe in dieser Woche, jedenfalls waren die Beine für den Testwettkampf am gestrigen Sonntag nicht wirklich toll. Und vom vielen Rumliegen bekommt man unnötige Nackenschmerzen, was sich dann wiederum nach unten bis in die Achillessehne durchzieht … sehr unschöne Sache. Montag: 1h Schwimmen Dienstag: lockerer 45min Dauerlauf (in Frankfurt mitten in der Stadt, wie gut dass ich da nicht leben muss) Mittwoch: 90 Minuten Radfahren im Regen, das war eine richtige Schweinerei Donnerstag: 90 Minuten Dauerlauf Freitag: 75 Minuten Schwimmen Samstag: 45 Minuten lockerer Dauerlauf Sonntag: “privater Testwettkampf” 1h Schwimmen im Renntempo, 3h Radfahren über geplanten Wettkampftempo und 1,5h Koppellauf mit Steigerungen Der Testwettkampf lief alles andere als gut und hat auch noch mehr Spuren hinterlassen als die Challenge Kraichgau vom letzten Wochenende. Schwimmen lief nicht so gut, da keine Kraft und noch weniger Technik vorhanden war. Die ersten 45min auf dem Rad waren vor allem mental sehr schwer, danach lief es deutlich besser und ich konnte die geplanten Wattwerte treten. Die letzten 15min waren dann volle Pulle, nochmal alles rausgehauen was drin war. Der anschliessende Lauf begann locker im Wettkampftempo, nach 30 Minuten erfolgte dann die erste Steigerung auf ein Tempo über WK-Tempo, die letzte halbe Stunde dann nochmal alles rausgehauen was noch drin war. Hinterher war ich dann komplett bedient bzw. fertig. ...

June 18, 2012

Challenge Kraichgau: und jährlich grüsst das Murmeltier

… oder slow start, strong finish ?!?!? Beides charakterisiert eigentlich die wesentlichen Punkte meines Rennens, doch dazu später mehr. Nach den Vorbelastungen der vergangen Tage stand ich alles andere als ausgeruht am Start – ganz im Gegensatz zum letzten Jahr, als das Rennen am Ende einer Ruhewoche stattfand und ich gut erholt am Start stand. Meine Prioriätaten lagen daher größtenteils auf der Ernährung und dem Radmaterial, eine bessere Zeit als letztes Jahr wäre die Zugabe gewesen. ...

June 12, 2012

Trainingswoche 05: 04.06-10.06.2012 – “Hard Knock Life”

Die letzte Trainingswoche in einem weiteren dreiwöchigen Blick liegt nun hinter mir, es folgt eine Ruhewoche … und dann sind es auch nur noch drei Wochen bis Frankfurt. Da wurden übrigens diese Woche die Startnummern verteilt, ich muss leider auf das letztjährige Privileg der ersten Startgruppe verzichten und mit der breiten Masse ins Rennen. Aber zurück zum eigentlichen Thema, dem Programm der letzten Trainingswoche mit dem Höhepunkt Challenge Kraichgau. Ich hatte ja bereits angedeutet, dass ich nicht gerade ausgeruht in das Rennen gehen werde … so ist es auch gekommen, denn es standen auf dem Programm: ...

June 10, 2012

Erster Wettkampf des Jahres: Challenge Kraichgau

Noch zwei Tage bis zum ersten Wettkampf der Saison, der Challenge Kraichgau. Es war für mich bisher immer ein Vorbereitungsrennen auf den Saison-Höhepunkt, dieses Jahr noch viel mehr als die Jahre zuvor. Training unter Wettkampfbedingungen sozusagen. Warum? Dieses Jahr war ich lange verletzt, fast 4 Wochen in der sehr wichtigen Grundlagenphase im Februar/März. In dieser Zeit bin ich genau 20 Kilometer gelaufen, Radfahren ging nur mit Schmerzen, Schwimmen konnte ich wenigstens. Im Laufen konnte ich den Rückstand vermutlich aufholen, die letzten Trainingsergebnisse lassen zumindest darauf schliessen. Auf dem Rad fehlt dagegen noch einiges, die langen Einheiten gehen noch nicht so wie ich das gerne hätte. Natürlich wäre ich ohne die Pause einen grossen Schritt weiter, für die Challenge sollte das aber keine Rolle spielen. ...

June 8, 2012

Bremsbeläge wechseln für Fortgeschrittene

Anfang des Jahres habe ich mir einen neuen Laufradsatz von Zipp, die Firecrest 808 Carbon Clincher, zugelegt. Grund dafür war vor allem, dass ich wieder zurück zu Drahtreifen wollte. Ok, Aerodynamik hat auch noch ein wesentliche Rolle für die Wahl genau dieses Modells gespielt. Typisch für die Firecrest-Profile von Zipp ist die Breite oder besser die Dicke der Felge – diese ist mit 27mm deutlich breiter als andere Felgen auf dem Markt. Und genau das war letztlich mein Problem bzw. auch der Grund dafür, warum ich diese bisher noch nicht montiert geschweige denn Probe-gefahren bin. ...

June 3, 2012

Trainingswoche 06: 28.05-03.06.2012 – “Rainy days”

So oft und lange am Stück bin ich selten nass geworden in einer einzigen Woche, mit dem Höhepunkt am heutigen Tage 🙁 Immerhin war es warm, trotzdem hätte ich gerne wieder Sonne. Montag: 3,5h mit 3x45min GA2 und 1h Koppellauf, die letzten 20min ebenfalls GA2. Das war genauso hart wie es klingt, hat aber enorm viel Spass gemacht. Dienstag: Versuch eines 1h-Schwimmtrainings, ohne Neo wäre ich wohl ersoffen Mittwoch: 75min Rad mit 6×90 Tempo und 1,5h Laufen. Die 90 Minuten Laufen war aufgeteilt in 9 10-Minuten-Abschnitte – 9min locker, 1min TDL; 8min locker, 2min locker … bis hin zu 1min locker, 9min TDL. Eine Einheit, mit der man sich problemlos abschiessen kann, was ich auch erfolgreich gemacht habe. Ach ja, beide Einheiten im Regen. Donnerstag: 1h Schwimmtraining oder so ähnlich; ich war im Wasser und bin nass geworden, das als Schwimmen zu bezeichnen ist gewagt Freitag: 2,5h Dauerlauf, ebenfalls mit Wasser von oben. Das war von Anfang an mehr Krampf als Kampf, keine guten Beine und vor allem keinerlei Lauftechnik. Samstag: 1,5h im Wasser Sonntag: 3,5h auf dem Rad, mehrfach komplett geduscht und irgendwann entnervt aufgegeben. Müssig zu erwähnen, dass der kurze Koppellauf ebenfalls im Regen war Jetzt folgt noch eine weitere richtig harte Woche mit der Challenge Kraichgau als Abschluss, dann geht´s fast schon wieder ans Tapering. Was ich da zu leisten vermag kann ich noch nicht so richtig einschätzen, wie letztes Jahr auch bestreite ich den Wettkampf voll aus dem Training heraus. Unter “voll aus dem Training” versteht sich eine 5h-Radeinheit mit 0,5h Koppellauf am Donnerstag, einem 2,5h Lauf am Freitag und einer 1,5h Schwimmeinheit sowie einer 1h-Laufeinheit am Samstag.

June 3, 2012

Trainingswoche 07: 21.05-27.05.2012 – “Fuel Up”

Nach 4 Belastungswochen in Folge stand endlich mal wieder eine Ruhewoche auf dem Programm. Wohlverdient, bitter nötig und hoffentlich ausreichend, um zu regenieren und besser zu werden. Was macht man in einer Ruhewoche? Montag: 1h Schwimmen Dienstag: 45min locker laufen Mittwoch: 90min locker radfahren Donnerstag: 1h locker laufen Freitag: 30min locker Schwimmen Samstag: 45min Laufen und 75min Schwimmen Sonntag: 3h locker Radeln

May 27, 2012