Neues Zeitfahrrad

Nach langer Überlegung hatte ich mich eigentlich schon entschieden, diese Saison noch auf meinem Kuota zu fahren. Das Rad hat schon drei Jahre mit vielen Kilometern auf dem Buckel, zudem seit einem Sturz einen Riss im Lack an der Verbindung Sitzrohr/Sitzstrebe (ob Lack oder Rahmen betroffen ist nicht zu sagen). Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, ob und welches Rad ich nehmen sollte. Die Entscheidung war vor allem deswegen schwer, weil es kaum Zeitfahrräder gibt, die 100%ig kompatibel zu der Di2-Schaltung von Shimano sind. Wenn man diese einmal gefahren ist, gibt man die freiwillig nicht mehr her … Somit war der Kreis ziemlich eingeschränkt, in der Auswahl standen ...

May 6, 2011

Heidelberg Halbmarathon – Saisonstart geglückt

Heute startete ich endlich in die neue Saison – sehr spät im Vergleich zu den Vorjahren. Das schlechte Wetter hatte dafür gesorgt, dass alle geplanten Laufwettkämpfe abgesagt wurden. Nichtsdestotrotz war ich sehr zuversichtlich, da das Training sehr gut lief. Mit sehr vielen Grundlagen-Kilometern in den Beinen und ohne gezielte Vorbereitung sollte der Halbmarathon eine erste ernsthafte Standortbestimmung werden. Die Laufstrecke war mir nur zum Teil vom Heidelbergman bekannt – im Nachhinein gesehen war das ein kleiner Nachteil, da die Strecke doch ziemlich heftig ist. So stand ich etwas unbedarft am Start, in der Hoffnung dass es nicht ganz so heftig werden würde wie es das Höhenprofil vorgab. Die ersten flachen Kilometer lief ich mit angezogener Handbremse und wurde auch noch sehr oft überholt. Das änderte sich schlagartig am ersten Anstieg, dem Philosophenweg. Ab diesem Zeitpunkt hat mich keiner mehr überholt und ich konnte einen Platz nach dem anderen gutmachen. Oben angekommen ging es auf Waldwegen zum Teil richtig steil bergab, unten ging es sofort in die nächste steile Rampe zum Stift. Das empfand ich als den schwierigsten Teil, gerade noch mit Highspeed bergab, und dann sofort im Schneckentempo die Rampe hoch. Hier konnte ich auch die erste Frau einsammeln. ...

April 10, 2011

Test: Asics DS Trainer 16

Die 16. Auflage der „Mutter aller Lightweight-Trainer“ kommt für Männer in auffälligem gelb daher. Außerdem wurde der schnelle Klassiker in manchen Details wie der neu gestalteten Fersenpartie überarbeitet. Das sorgt für eine noch strammere Abstimmung der Passform. Das von mir getestete Modell ist für Läufer mit schmalen Füßen extrem gut geeignet. Damit in hohem Tempo durch die Gegend zu rennen ist Genuss pur. Aber auch wer gerne ein wenig gemütlicher unterwegs ist und gleichzeitig nicht viel Ballast am Fuß haben will, wird den DS Trainer lieben. ...

April 2, 2011

Test: Asics DS Trainer 15

Der wohl über die Jahre meistverkaufte Laufschuh der Lightweighttrainer-Kategorie spricht aufgrund seines Konzeptes eine Vielzahl an Lauftypen an. Im Verlauf bis zur aktuellen Version 15 gab es immer mal die ein oder andere Veränderung, die den Schuh nie absolut gleich laufen ließen. Wie ist zu dieser Saison der Charakterzug des neuen DS Trainers 15? Laufeindruck im normalen Trainingstemp (~4:50 min/km) Im gemütlichen bis strafferem Trainingstempo läuft sich der DS Trainer 15 fast schon ungewohnt geführt. Man merkt, dass der Schuh durch seine innehabenden Technologien verhältnismäßig viel für den Fuß tut. ...

January 2, 2011

Test: Nike LunaRacer 2

Die 2. Version des LunaRacers kommt nicht ganz so auffällig daher wie die erste, neongelbe Version. Die Kunststoffoberfläche lässt ihn „kalt“ und insgesamt sehr nach Plastikschuh aussehen. Die Lasche des schmal geschnittenen Schuhs ist verhältnismäßig kurz und angenehm leicht gepolstert über dem Fußrücken. Die spezielle Lunarlite Sohle ist spürbar weich und das vor allem im Sohlen-Fersenbereich. Auch im Vorfußbereich ist die Schuhsohle deutlich weicher als bei vergleichbar leichten Laufschuhen. Wer es aber gerade hier sehr direkt mag und gerne den Asphalt und den Füßen spürt wird den Nikeschuh nicht mögen. Aber: Im Training macht der weiche Leichte durchaus Spaß. ...

January 2, 2011

Testbericht: Garmin Forerunner 405

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Garmin Forerunner 405 zu kaufen und als Trainingsuhr, Pulsuhr und GPS Tracking-Tool zu nutzen, wird sich freuen, dass das 405er Modell bereits für gut 250 € zu haben ist, die aktualisierte Version 405 cx für unter 300 €. Ich selbst besitze meinen Garmin Forerunner 405 bereits seit über drei Jahren, zusammen mit dem dazugehörigen Brustgurt zur Pulsmessung. Unter freiem Himmel und mit guter Sicht nach oben ist die Genauigkeit mittlerweile auch bei langen Läufen bis auf ein paar Meter sehr exakt. Außer wenn man deutliche Haken und Ecken läuft kann einem die GPS-Messung ein paar Meter unterschlagen. Selbst bei Läufen im Wald ist die Messung ziemlich gut. Hier schwankt zwar dann z.B. die aktuelle Geschwindigkeitsanzeige, aber die Messung der Gesamtstrecke bleibt davon weitgehend unbetroffen. ...

January 2, 2011

Testbericht: Garmin Edge 705

**Erster Eindruck ** Das 5,1 x 10,9 x 2,5cm große und 105g schwere Fahrrad- und Outdoor-Navigationsgerät Garmin Edge 705 incl. Basis-Kartenmaterial, Herzfrequenzmesser, Trittsensor wird in einer ansprechenden Verpackung geliefert. Das getestete Gerät konnte mit dem optional erhältlichen topografischen Kartenmaterial getestet werden. Die Firma Garmin bewirbt das Edge 705 als Fahrrad- und Outdoor-Gerät. Bedienung Das Gerät besitzt mehrere Tasten zur Steuerung der Funktionen. Unter dem Display befindet sich ein kleiner Gummi-Joystick, eine Start/Stop-Taste (zum Starten und Stoppen der Routenaufzeichnung/Tour und eine Taste zum manuellen unterteilen von Runden. ...

January 2, 2011