Ironman Hawaii – Angekommen in den Top 100 der weltweit besten Langdistanztriathleten

Wer hätte gedacht dass ich einen Rennbericht mal mit so einer Überschrift beginnen darf?!?!??! Die Qualifikation für die WM habe ich mir im Mai auf Lanzarote beim dortigen Ironman geholt, 4 Wochen danach nahm ich an der Challenge Kraichgau teil (1,9km – 90km – 21km), weitere 4 Wochen später stand ich bei der Challenge in Roth (3,8km – 180km – 42km) am Start Danach erfolgte eine längere Pause und eine deutlich längere und bessere Vorbereitung auf die Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii. ...

October 20, 2014

Challenge Roth: Ein Rennen der anderen Art

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt … So oder so ähnlich lässt sich mein 12. Langdistanzrennen wohl kurz und bündig zusammenfassen. Am Freitag vor dem Rennen bin ich nach Roth gereist, und kaum in Roth angekommen war auch schon die spezielle Stimmung vor Ort zu spüren. Übrigens mit Abstand die Beste, die die Triathlonwelt zu bieten hat. Die Abholung der Startunterlagen lief reibungslos, anschliessend ging es ins Hotel um pünktlich zur Pasta-Party wieder vor Ort zu sein. Zu Essen gab es unter anderem das hier: ...

July 25, 2014

Challenge Kraichgau: Platz 3 bei der dt. Meisterschaft auf der Mitteldistanz

Letzten Sonntag war ich bei der Challenge Kraichgau über 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21,1km Laufen am Start. Zum insgesamt 9. Male nahm ich an dem Wettkampf teil, so oft wie an bisher keinem anderen. Bisher habe ich den Wettkampf im als Vorbereitungswettkampf für den jeweiligen Saisonhöhepunkt genutzt und ihn immer voll aus dem Training heraus bestritten. Dieses Jahr waren die Vorzeichen etwas anders, da mein Saisonhöhepunkt bereits 4 Wochen vor diesem Rennen war. Um trotzdem einigermaßen Vergleichbarkeit mit den Vorjahren zu gewährleisten habe ich die beiden Wochen zuvor wieder voll trainiert, als Vorbereitung für den nächsten Wettkampf (Challenge Roth). Diese beiden Wochen gehörten zu den härteren ihrer Art, nicht weil das Training so viel anders oder länger gewesen wäre – nein, ich bin schlicht und einfach bei jeder Trainingseinheit nach ca. 30-45min gegen eine Wand gelaufen/geradelt/geschwommen. Kurz gesagt, es ging einfach nix. ...

June 20, 2014

Ironman Lanzarote: Racing on the edge

Vor dem eigentlichen Bericht möchte ich kurz noch erläutern, wie es zur Teilnahme am Ironman in Lanzarote kam – da ich das oft gefragt wurde und die Antwort meistens Stirnrunzeln hervorrief. Als ob Ironman-Rennen an sich nicht schon schwer genug wären… Die Entscheidung dafür reifte vor knapp 2 Jahren, als ich mal wieder um wenige Sekunden die Hawaii-Qualifikation in Frankfurt verpasst hatte. Für das folgende Jahr (2013) sollte kein Ironman auf dem Programm stehen, ein neuer Quali-Versuch sollte erst in der neuen Altersklasse im Jahre 2014 unternommen werden. Stattdessen wollte ich 2013 nur Roth in Angriff nehmen, für 2014 dann einen Ironman mit schweren Bedingungen und harter Strecke – da ich mir hier größere Chancen ausrechnete. Mit diesen Kriterien ging es auf die Suche, letztendlich waren Nizza, Wales und Lanzarote in der engeren Auswahl. Nizza fiel wegen der zu einfachen Laufstrecke raus; Wales wäre die perfekte Wahl gewesen, da ich dort aber schon teilgenommen hatte wurde es letztendlich Lanzarote. ...

May 26, 2014

Once again: Aloha!

See you in Kona, Hawaii, October 2014: Ein ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen.

May 18, 2014

Heidelberg Halbmarathon: fast …

… wäre es eine persönliche Bestzeit über die Halbmarathonstrecke geworden, aber nur fast – 3 Sekunden haben gefehlt, trotzdem bin ich sehr glücklich damit. Die Gründe dafür: die Zeit entstand voll aus dem Training heraus, bis Samstag hatte ich bereits 15 Trainingsstunden in den Beinen, darunter eine 5h lange Koppeleinheit am Tag zuvor Bergab bin ich deutlich vorsichtiger als letztes Jahr gelaufen und kein Risiko eingegangen Einmal habe ich mich fast verlaufen, hätte mir ein Zuschauer nicht hinterhergeschrien und mich darauf aufmerksam gemacht (das hat ca. 5 Sekunden Zeit gekostet) die “alte” Bestzeit stammt aus dem Jahr 2010 aus Mannheim, bekanntlich einer komplett flachen Strecke die alte Heidelberg-Bestzeit aus dem Jahr zuvor habe ich um immerhin 2 Minuten und 31 Sekunden verbessert meine Platzierung habe ich auf Platz 16 gesamt verbessert Die nackten Zahlen: ...

April 8, 2014

When dreams come true …

… oder was lange währt wird endlich gut … Seit ich vor knapp 8 Jahren vom reinen Radfahrer zum Triathleten “umschulte” hatte ich diesen Traum vom Mythos Hawaii, dem Mekka aller Triathleten und Austragungsort der jährlichen Weltmeisterschaften im Ironman-Triathlon. Dieses Ziel wollte ich in knapp fünf Jahren erreichen, hatte aber nicht mit so viel Pech und so starker Konkurrenz gerechnet: der erste Start bei einer Langdistanz im Jahr 2007 bei der Challenge Roth lief noch planmässig, Sub10 war das Ziel und wurde passgenau mit einer Gesamtzeit von 9:59:39h erreicht das zweite Langdistanzjahr war geprägt von vielen Laufverletzungen und entsprechend wenig Lauftraining, umso beachtlicher war dennoch die Zeit von 10:12:58h, wiederum bei der Challenge Roth das Jahr 2009 verlief ähnlich verletzungsreich wie das Jahr zuvor, wiederum mit vielen Laufverletzungen. Ein DNF bei der Challenge Kraichgau und beim ersten ernsthaften Hawaii-Quali-Versuch in Österreich beim Ironman Austria waren die Folgen nach überwundenen Verletzungen war das Jahr 2010 dann das bisher beste Jahr, beim Ironman Frankfurt konnte ich meine Bestzeit auf 9:36:19h verbessern. Und ab da fing dann die Sache mit der starken Konkurrenz an … jedenfalls fehlten knapp 90 Sekunden zur Qualifikation für Hawaii. Den Rest des Jahres nutzte ich, um meinen allerersten Solomarathon in 2:56:15h zu laufen 2011 war dann eigentlich ein perfektes Jahr, keine Verletzungen, neue Bestzeiten – es passte einfach alles zusammen. Neue Bestzeiten gab´s beim Heidelberg Halbmarathon, bei der Challenge Kraichgau und beim Ironman Frankfurt. Meine Vorjahreszeit konnte ich um weitere 18 Minuten auf 9:18:55h verbessern, für die Quali hat es trotzdem nicht gereicht – es fehlten lächerliche 13 Sekunden. Ein weiterer Quali-Versuch beim Ironman in Wales scheiterte dank dreier Platten beim Radfahren 2012 war dann wieder geprägt von Laufverletzungen und viel Trainingsausfall. Für den Ironman in Frankfurt hatte ich aber gerade noch die Kurve bekommen und war in einigermassen ansprechender Form am Start, habe mir das Rennen dann aber auf dem Rad selbst kaputtgeradelt und musste das beim Laufen büssen. Um weitere drei Minuten konnte ich trotz allem meine Bestzeit auf nun 9:15:39h verbessen. Und man ahnt es schon – für Hawaii war es wieder knapp 30 Sekunden zu langsam. Nach all diesen Erlebnissen hatte ich eigentlich beschlossen, in diesem Jahr keinen weiteren Quali-Versuch zu unternehmen und mich voll die Challenge Roth zu konzentrieren. Back to the roots, zurück nach Hause zur meiner Meinung nach besten Triathlonveranstaltung weltweit. Ganz selbstbewusst hatte ich bei der Anmeldung das Häkchen bei “Sub9” gesetzt, die Zielsetzung war also eindeutig. Die Vorbereitung lief sehr gut, wenn man mal von der kleinen Schwimmschwäche absieht. Das war aber einkalkuliert und vom Trainingsaufwand auch nicht anders zu erwarten. ...

August 21, 2013

Ironman Frankfurt: Ein Leidensbericht …

Am letzten Wochenende startete ich beim Ironman in Frankfurt, meinem ingesamt 7. Rennen über die Langdistanz von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen. Es sollte das bisher beste Rennen in meiner Karriere von der Zeit her werden, aber mit das Schlechteste von der Renneinteilung. Wie kam es dazu? Anfang Oktober 2011 startete ich in die direkte Vorbereitung für das Rennen, die Schwerpunkte lagen beim Laufen und beim Radfahren. Beim Laufen ging es mir in erster Linie darum, jeden Tag zu Laufen. Das hielt ich knapp 40 Tage durch – jeden Tag mind. 15min, mit einer längeren Einheit in der Woche. Danach reduzierte ich wieder auf 3-5 Mal die Woche. Auf dem Rad arbeitete ich in der ersten Zeit relativ intensiv, um meine Schwellen-Leistung zu erhöhen. Das ganze war relativ erfolgreich und ich hatte sowohl beim Laufen als auch beim Radfahren schon einen guten Schritt nach vorne gemacht. ...

July 13, 2012

CityTriathlon Heilbronn: 1. Platz in der AK, 14. Platz gesamt …

… das sind nüchtern betrachtet die Zahlen des gestrigen Wettkampfs, dem letzten Test für den Ironman Frankfurt. Oder anders ausgedrückt: Meine allererster Sieg in meiner Altersklasse bei einem Triathlon-Wettbewerb, und meine zweitbeste Gesamtplatzierung überhaupt!!! Deutlich ausgeruhter als vor zwei Wochen bei der Challenge Kraichgau stand ich dieses Mal am Start, um ein letztes Mal die Abläufe und auch die Form zu testen. Mit der ersten Startgruppe ging es ins Wasser bzw. in den kalten und schmutzigen Neckar. Von Beginn an lief es ziemlich gut für meine Verhältnisse, ich konnte mich aus den Schlägereien raushalten und fand auch schnell einen guten Wasserschatten. Den konnte ich die ganzen 2 Kilometer über halten, so dass ich relativ entspannt nach 29:40 aus dem Wasser kam. Der erste Wechsel war leider von der Art, die man nicht wirklich gebrauchen kann. Irgendwie wollte der Neo nicht runter und es dauerte ewig, bis ich mich davon befreit hatte. ...

June 25, 2012

Challenge Kraichgau: und jährlich grüsst das Murmeltier

… oder slow start, strong finish ?!?!? Beides charakterisiert eigentlich die wesentlichen Punkte meines Rennens, doch dazu später mehr. Nach den Vorbelastungen der vergangen Tage stand ich alles andere als ausgeruht am Start – ganz im Gegensatz zum letzten Jahr, als das Rennen am Ende einer Ruhewoche stattfand und ich gut erholt am Start stand. Meine Prioriätaten lagen daher größtenteils auf der Ernährung und dem Radmaterial, eine bessere Zeit als letztes Jahr wäre die Zugabe gewesen. ...

June 12, 2012